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Emdener Gans |
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| Herkunftsland: Friesland besonders die Stadt Emden, Niederlande und Niedersachsen Verbreitung: England,USA unter dem Namen "Embden Goose" anerkannt: 1912 Farbe: Weiß Gewicht: Ganter 11-12 Kg Gans: 10-11 Kg Bruttrieb: vorhanden Eierschalenfarbe: Weiß Eiergewicht: ca. 170 g Legeleistung: 30-40 Eier pro Jahr Die Emdener Gans, auch bekannt unter den Namen Schwanengans, ist Deutschlands älteste und größte Gänserasse. Merkmale Der Gesamteindruck dieser schwersten deutschen Hausgans ist sehr harmonisch, da alle Übergänge wegen des ausgesprochen langen Halses fließend erscheinen. Der Grund für elegante Namensbezeichnung Schwanengans, auch für die weltweite Verbreitung. Der Erfolg dieser niederdeutschen Gänserasse läßt sich am besten an ihren anglo-amerikanischen Namen herausfinden - der in der "Neuen Welt" gleich mitimpotiert worden ist - Embden goose. Leider hat infolge der jahrzehnte langen Linienzucht der Bruttrieb nachgelassen, was heutzutage durch Brutschränke ausgelichen wird. Vereinzelt schreiten dann aber dennoch weibliche Gänse am Ende der Legeperiode zum Brutgelege. Bei der Aufzucht sind sie dann sehr fürsorglich. Geschichte Immerhin ist die Zucht der Emdener Gans seit dem 13. Jahrhundert nachweisbar. Der Ursprung der Rasse ist natürlich die an der Nordsee ansässige Graugans. Ein weiterer Meilenstein, der zur Herausbildung der Gans führte, war die in den Niederlanden (Westfriesland) und Ostfriesland (Emden und Bremen) gehaltene große Landgans. Nutzung Die Emdener Gans ist eine augesprochene Weidegans. Auch ohne Mast, bei ausschließlicher Weidehaltung liegt ihr Gewicht im 1. Jahr zwischen beeindruckenden 8 und 10 Kg. Früher war sie so gehalten auf jeden Bauernhof in den beschriebenen Gebieten anzutreffen. Heute ist diese Nutztierrasse vom Aussterben bedroht; ihr Bestand 1997 in 44 Haltungen 435 reinrassige Tiere. Ihre Eigenschaften sind in den vielen Hybridherkünften die heute in aller Welt gehalten werden, genetisch verankert. Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |
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